„Es sind in krass unterschätzter Weise die Dinge, die
nicht nur hilfreich, sondern notwendig sind, um menschliches
Leben, Identität und Selbst zu verdichten. […] Ohne die
Dinge außer uns würde unser Selbst zerflattern, es wäre
grenzenlos und darum nichtig.“ (aus: Fetischismus und
Kultur von Hartmut Böhme, 2006)

Diese Ausstellung eröffnet das Angebot, sich der
Faszination für ein besonderes Ding anzuschließen und dessen
Fetischisierung beizuwohnen. Dieses Ding oder Objekt kann
freundlich und gemütlich, träge und faul, unauffällig und
charakterlos, aufreizend und fordernd, beklemmend sowie
einengend sein. Es ist überaus facettenreich.
Die raumgreifende Installation steckt voller malerischer und
bildhauerischer Details. Es werden Transformationen des Dings
vorgeführt und von ihm aus Bezüge zu verschiedenen
Lebenswelten ermöglicht. Raumerweiterungen des Treppenhauses
sind möglich, das Abschweifen zu eigenen Assoziationen ist
erwünscht!
