
Zum Goldenen Pfannkuchen, Ensemble von 6
Miniaturen, 20/20/20, Papierarbeiten (hier noch
unfertig)
Arbeiten von Kirsten Behme, Elisabeth Brügger, Sarah
Deibele, Evelin Eickert, Anja Fritzsch, Claudia Hartwig,
Alex Hilbert, Magdalena Hohlweg, Meike Lothmann, Peter
Möller, Helga Ntephe, Renate Pfrommer, Gesa Reuter,
Sabine Schellhorn, Evelyn Sommerhoff, Matthias Taube,
Sabine Timmer, Elke Werneburg, Martin Zellerhoff
Ausstellungsdauer: 23.10.2022–08.01.2023
Öffnungszeiten: wöchentlich Sa, So sowie 26.12.2022
(Mo), 14−17.30 Uhr
24., 25.12.2022 (Sa, So), 01.01.2023 (So) geschlossen
19 Künstler*innen aus der Region sowie von außerhalb
präsentieren ihre Sicht auf den „Raum“ Lippe in der
vielleicht kleinsten Form: Der Miniatur.
Im Gegensatz zu großformatigen Werken, die den Blick
schon aus der Ferne auf sich ziehen, zwingen Miniaturen
zu Annäherung und genauem Hinschauen. Die Ausstellung
fragt, inwieweit sich das bereits im künftigen
Sammlerverhalten widerspiegelt. Zum einen, weil in den
Tiny Houses von morgen kein Platz mehr für die
großformatige Kunst von heute sein wird. Zum anderen,
weil Miniaturen die Möglichkeit bieten, die
Kunstrezeption außerhalb des Museums- und
Ausstellungskontextes näher zu beleuchten.
Rahmenprogramm: Paperclay-Workshops Anfang/Mitte
November in Kooperation mit der Volkshochschule
Lippe-Ost mit Claudia Hartwig, Berlin: Kurs
J234 und Kurs
J235
Paperclay ist eine Mischung aus Ton und Zellulosefasern
(Papierbrei). Dadurch erthält man eine sehr stabile,
einfach zu verarbeitende Masse, die auch für sehr
dünnwandige Objekte geeignet ist. Es ist möglich,
Scherben zu integrieren. Gebrannt ist Paperclay leichter
als reiner Ton, da die Fasern herausbrennen. Nach dem
Modellieren braucht Ton Zeit zum Trocknen für das
Brennen. Erst 2 Wochen später können die Werke bemalt
und glasiert werden.