Liz Crossley, Berlin
12.09.2021 (So), 12.00: Matinee mit Vernissage
18.09., 25.09., 02.10. (Sa), 15.00–18.00: Ausstellung
08.10.2021 (Fr), 19.00–24:00: Finissage im Rahmen von Artur!
12, Bielefelder Galerie-Hopping
Gesamtprogramm Artur! 12: PDF,
Karte
Zur Vernissage:
12.30: Einführung: Irene Below (Kunstwissenschaftlerin,
Werther)
Musik: Harald E. Bellmann (Bielefeld) am silbernen
Saxophon
Zur Finissage:
Musikalische Einlagen: Felix Hemker, Musiker (Bielefeld)

Liz Crossley: Rhodes on a diamond pogo, going
north
Liz Crossley zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die
anschaulich machen, wie sie sich ausgehend von der
Diamantenstadt Kimberley, ihrem Geburtsort in Südafrika,
immer wieder in Wort und Bild mit der heimatlichen
Landschaft, ihrer Geschichte und den Themen
Kolonialismus und Kapitalismus beschäftigt hat und die
Besucher*innen durch partizipative Strategien daran
beteiligt.
Wir freuen uns sehr, Liz Crossley in der akw begrüßen
zu können. Es ist ihr zweiter Besuch in Bielefeld.
Sicherlich erinnern sich einige an die Künstlerin und
ihre eindrucksvolle Installation zu der bedeutenden
südafrikanischen Expressionistin Irma Stern 1996 in der
Kunsthalle Bielefeld.
Wir haben die heute in Berlin lebende Künstlerin
eingeladen, weil uns zunehmende gesellschaftliche
rassistische Tendenzen und die Gewalt gegen Fremde und
Farbige und deren historische Wurzeln beunruhigen. Mit
dem Aufsetzen einer „Black Lives Matter“-Maske wollen
wir es nicht getan sein lassen. Wir wollen Genaueres
über den europäischen Kolonialismus und seine weltweiten
Folgen bis heute erfahren.
Die in der Diamantenstadt Kimberley (Südafrika)
geborene Künstlerin hat sich immer wieder mit ihrer
heimatlichen Landschaft, ihrer Geschichte und den Themen
Kolonialismus und Kapitalismus beschäftigt. Für ihre
Methode der Reflexion verschiedener kultureller
Traditionen, mit denen sie durch Herkunft, durch
Migration und Interesse verbunden ist, fand ein Kritiker
das treffende Wortspiel „Cross-Cultural Crossley“.
Irene Below, Kunsthistorikerin aus Werther, hat mit Liz
Crossley Südafrika auf Irma Sterns Spuren bereist und
wird mit ihr über die ambivalente Situation der
politisch engagierten Künstlerin zwischen zwei Welten
und über ihre die/den Betrachter*in häufig mit
einbeziehende Kunst sprechen.
