Matinee mit Film und Gespräch
11.01.2015 (So), 12.00
Teil der akw-Veranstaltungsreihe „Experimentelles
Leben“
Anmeldung per E-Mail akw@auto-kultur-werkstatt.de
oder Telefon 0521 5214528
Eintritt frei, Spendenstiefel
Die feministische Theoretikerin, emeritierte Professorin der
TU Berlin, Sozialwissenschaftlerin und Musikerin Christina
Thürmer-Rohr hat eine ganze frauenbewegte Generation geprägt.
Ihre Arbeit kreist um Herrschafts- und Patriarchatskritik, um
Gewaltkritik, Opferkritik, um Mittäterschaft und Freundschaft.
Bis heute inspiriert sie durch ihr vorausschauendes Denken. Ein
Denken, das immer auch heißt, mit sich selbst reden zu können
und mit sich selbst leben zu müssen. (Trailer
1)
In ihrem Bestseller „Vagabundinnen. Feministische Essays“
(Berlin 1987) beschreibt sie eine Mittäterschaft der Frauen
mit dem patriarchalen System und spricht sich für das
Vagabundieren aus.
Der Film „anfangen“ von Gerd Conradt (kinoglas-films)
hatte seine Premiere im Oktober 2014 in der
Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Er ertastet Momente aus dem
Leben von Christina Thürmer-Rohr mit ihrer Besonderheit,
Erkennen und Handeln nicht zu trennen. Er erkundet die
Bodenlosigkeit, die freies Denken auslösen kann. (Trailer
2)

Christina Thürmer-Rohr und Gerd Conradt werden die akw
für diese Matinee besuchen. Ein Gespräch mit beiden
findet im Anschluss an den Film statt. Die akw freut sich auf
diesen besonderen Besuch und serviert für alle Gäste ihre
berühmt-berüchtigte Erbsenfriedenssuppe – diesmal mit
Sahnehäubchen. Deshalb bitten wir unsere Gäste um
Anmeldung für die Matinee.
Das 2012 begonnene Bielefeld-Berlin-Projekt wird mit der
Matinee und mit der Veranstaltungsreihe zum Experimentellen
Leben fortgesetzt.
Programm:
• einführende Worte zur Person Christina Thürmer-Rohr:
Brigitte Siebrasse, Autorin/Journalistin (Bielefeld)
• einführende Worte zur Veranstaltungsreihe
„Experimentelles Leben“: Carmen Burian,
Psychologin/Psychotherapeutin (Bielefeld)
• ebenfalls dabei ist der treppenhauschor der akw mit Pia
Raum.